Warum gute Planung den Unterschied macht
Vor einigen Monaten saßen wir mit einem Museum zusammen, das gerade in den Umbau gestartet war. Bis zur Wiedereröffnung: fünf Jahre. Und trotzdem stand die Gastronomie bereits auf der Agenda – nicht als Thema am Rande, sondern als Teil des Gesamtkonzepts. Alle Fachplaner am Tisch, von Anfang an.
Genau das ist der Unterschied.
Die Gastronomie ist oft der letzte Raum, an den in solch großen Projekten gedacht wird – und der erste, den Besucher vermissen, wenn er fehlt. Dabei verlängert eine gut konzipierte Gastronomie den Aufenthalt, stärkt die Wahrnehmung der Institution und kann sich – richtig geplant – wirtschaftlich eigenständig tragen. Dafür braucht es kein Spitzenrestaurant. Es braucht ein Konzept, das zum Ort passt, eine Zielgruppe, die man kennt, und einen Betreiber, der das versteht.
Wir begleiten Kulturhäuser durch genau diesen Prozess. Und das Ergebnis gibt uns jedes Mal recht: Wer früh genug mit den richtigen Fragen anfängt, hat am Ende deutlich mehr Spielraum. Gestalterisch, wirtschaftlich und für die Wahl des richtigen Betreibers.